In Gottes Liebe Leben

Gott begegnen
Menschen lieben
Hoffnung stiften

Wir sind eine generationenverbindende christliche Gemeinschaft und bieten Programm und Veranstaltungen für Jung und Alt. Dabei wollen wir Glauben an Jesus Christus wecken, vermitteln und vertiefen. Wir wollen Menschen im Alltag seelsorgerisch begleiten, Modelle überzeugender Glaubenspraxis anbieten sowie zu einer tragenden christlichen Lebensperspektive helfen. 

Partnerschaften

Der Süddeutsche Gemeinschaftsverband, zu dem wir gehören, ist ein gemeinnütziges, freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche und Mitglied des Diakonischen Werkes in Württemberg.

Mit anderen christlichen Gemeinden und Gemeinschaften in Pfuhl und Umgebung pflegen wir eine freundschaftlich-partnerschaftliche Beziehung und unterstützen uns gegenseitig. Wir gehören zur Evangelische Allianz – einem Netzwerk von Christen aus Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Der Glaube an Jesus Christus eint und motiviert uns zu gemeinsamem Handeln.

 

Unsere Geschichte

Die Anfänge 1900 bis 1930

1900

In Pfuhl entstehen zwei christliche Hauskreise.  Es gibt Andachten, Lieder und auch eine Sonntagsschule. Unterstützt werden sie dabei von der Zionskirche Ulm und der Hahnschen Gemeinschaft Ulm.

1908

Der hahnische Hauskreis wird immer größer und zieht in die Saalbaustraße um.

1922

Aufgrund unterschiedlicher Ansichten trennt man sich von der Hahnischen Gemeinschaft Ulm und es entsteht eine eigene Gemeinschaft. Da diese immer größer wird zieht man in die Wagnerei Urban um. Man sitzt auf primitiven Brettern, inmitten von Sägemehl verstaubten Maschinen. Da der Platz schnell zu klein wird, sitzt man auch im Freien. Es entsteht ein Gitarrenchor.

1926

Da die Gemeinschaft immer größer wird baut Jakob Urban in der heutigen Grießmayerstraße ein Haus. Im 1. Stock entsteht seine Wohnung und im EG ein Saal mit ca. 120 Sitzplätzen. Es entsteht ein Posaunen- und ein gemischter Chor.

1930

Jakob Urban erhält den Ruf in den vollzeitlichen Dienst nach Möttlingen. Er hinterlässt eine große Lücke, welche aber von anderen Gemeindemitgliedern gefüllt wird.

Unsere Geschichte

Deutschlands dunkle Stunden 1930-1945

1938

Die Nationalsozialisten verbieten die Gemeinschaft wie viele andere Gemeinden und Beschlagnahmen den Saal. Jakob Urban erhält Redeverbot. Nach einem Einspruch wird die Beschlagnahmung aufgehoben, aber unter dem hohen Druck der Nationalsozialisten wird der Saal in 2 Wohnungen umgebaut.

1945

Die Arbeit der Gemeinschaft ruht während des 2. Weltkrieges.

Unsere Geschichte

Neubeginn 1945 – 1967

1945

Nach Ende des Krieges wird aufgrund der Wohnungsnot eine Wiedereröffnung des Gemeinschaftsraumes untersagt. Darum gründet sich ein neuer Hauskreis. Da dieser schnell größer wird, zieht man kurze Zeit später in die Schreinerwerkstatt von Otto Alt um. Regelmäßig werden sie dabei vom Prediger der Süddeutschen Gemeinschaft Ulm unterstützt und es entsteht eine starke Verbindung nach Ulm.

1951

Der Hauskreis wird immer größer und die Schreinerwerkstatt von Otto Alt zu klein und darum entschließt sich dieser, an die Werkstatt einen Gemeinschaftssaal für 100 Personen anzubauen. Einer Sonntagsschule wird gegründet.

1953

Im Gemeinschaftsaal findet eine erste Evangelisation statt.

1957

Es entstehen eigene Richtlinien für die Gemeinschaftsarbeit. Man nennt sich nun christliche Gemeinde und es entsteht ein Monatsplan mit wechselnden Predigern aus der Süddeutschen Gemeinschaft Ulm und der Liebenzeller Gemeinschaft Neu-Ulm.

1959

Erste Pfuhler Jugendliche gehen nach Ulm in die neu gegründete EC-Jugendarbeit.

1966/1967

Einbau einer elektrischen Nachtspeicherheizung. Da den „verbilligten Kirchenstrom“ nur eingetragene Vereine bekommen, gründet sich am 9. Februar 1967 die Landeskirchliche Gemeinschaft Pfuhl e.V. 

Da viele junge Menschen nach Ulm in die EC Jugendarbeit gehen, entsteht der Wunsch nach einer eigenen EC Jugendarbeit in Pfuhl. Außerdem gibt es erste Überlegungen bzgl. Des Baus eines Gemeindehauses.

Unsere Geschichte

Ein neues Haus 1968 – 1970

1968

Der Erbe von Jakob Urban (Gründer der 1. Gemeinschaft) schenkt der Gemeinschaft einen Bauplatz in der Pfuhler Ortsmitte im heutigen Fröbelweg.

1969

Der Grundstein für den Neubau wird am 26. Juli 1969 im Rahmen eines Gottesdienstes gelegt.

 

1970

Am 4. Oktober 1970 findet die Einweihung der neuen Räumlichkeiten statt. Das Motto des Tages lautet: „Der Herr hat Großes an uns getan, darum sind wir fröhlich.“  Die Predigt hält Pfarrer Lienhard Pflaum von der Liebenzeller Mission.

Unsere Geschichte

Eine Jugendarbeit entsteht 1971 – 2000

1971

Die Jungschararbeit für Kinder von 6-12 Jahren wird begonnen. Prediger Käser zieht im Ruhestand nach Pfuhl und unterstützt die Gemeinde. 

Durch die seit 1957 bestehende Verbindung sowohl zum süddeutschen Gemeinschaftsverband Ulm als auch zur Liebenzeller Gemeinschaft Neu-Ulm wird die Gemeinde von beiden unterstützt und es kommen im wöchentlichen Wechsel Prediger aus diesen. Die Gemeinde wächst und aus der Idee eines ergänzenden Dienstes zum Gottesdienst der evangelisch-Lutherischen Kirche entwickelt sich mehr und mehr eine eigenständige Gemeinde. Weiterhin sieht die Landeskirchliche Gemeinschaft ihren Platz innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirche. 

1975

14 Mitglieder gründen die EC Jugendarbeit Pfuhl.

1976

Der erste Teenkreis findet statt und nennt sich Freundeskreis.

1977

Nach einer Kinderwoche wird eine Kinderstunde gegründet.

1986

Im Nachbarort Burlafingen wird eine Jungschar gegründet.

1987

Es findet das erste Frauenfrühstück statt. Gleichzeitigt gründet sich der erste Hauskreis.

1994

Ein Bibelgesprächkreises für Jung und Alt wird gegründet.

1995

Durch Christa Böck wird der Kinderchor Pfuhler Kids gegründet. In der Folge wird bis heute Jahr mindestens ein Kinderchormusical aufgeführt.

1997

In Burlafingen wird ein Teenagerkreises und ein Hauskreis angefangen.

1998

Prediger Graichen zieht in seinem Ruhestand nach Pfuhl und unterstützt die Gemeinde.

Unsere Geschichte

The next Step 2000 – heute

2000

Da die Gemeinde weiter kontinuierlich wächst ist der Platz in den Sonntagsveranstaltungen stark beengt; auch die wachsende Jugendarbeit benötigt mehr Platz. Es beginnen erste Überlegungen bzgl. eines Neubaus mit deutlich über 200 Plätzen im Gottesdienstraum.

Da außerdem viele Gemeindebesucher aus dem Nachbarort Burlafingen kommen gründen diese eine Tochtergemeinde „Treffpunkt Hoffnung“ in Burlafingen welche eng mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft Pfuhl verbunden ist.

2004

Für den Bau eines neuen Gemeindezentrums wird ein Grundstückes im Brumersweg gekauft. 

2007

Karl-Heinz Kress beginnt seinen Dienst als hauptamtlicher Pastor in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Pfuhl. Er ist der erste Hauptamtliche Mitarbeiter in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Pfuhl. Dadurch reduziert sich die Unterstützung durch die Süddeutsche Gemeinschaft Ulm und der Liebenzeller Gemeinschaft Neu-Ulm.

2009

Der Grundstein zum Bau des neuen Gemeindezentrums wird gelegt.

2010

Am 04.07.2010 findet in einem großen Festakt die Einweihung des neuen Gemeindezentrums im Brumersweg 40 mit ca. 350 Plätzen und separatem Jugendgeschoss statt.

2012

Karlheinz Kress beendet seinen Dienst als Pastor in Pfuhl.

2013

Die Landeskirchlichen Gemeinschaft Pfuhl schließt sich per Kooperationsvertrag an den Süddeutschen Gemeinschaftsverbandes e.V. an. Theo Jetter wird als neuer Pastor angestellt.

2017

Daniel Finkbohner wird als Jugendpastor angestellt.

2019

Das neue Leitbild „In Gottes Liebe leben: Gott begegnen – Menschen lieben – Hoffnung stiften“ wird eingeführt.